Probleme rechtzeitig erkennen und Geld sparen
mit der vorbeugenden Instandhaltung
von elektrischen Anlagen und Maschinen

mittels Thermographie
Thermographie in der vorbeugenden Instandhaltung
Was ist Infrarot-Thermographie?
Die Wärmebildtechnik misst die von einem Objekt abgestrahlte
Infrarotstrahlung und bildet sie ab.
Da die Infrarotstrahlung eine Funktion der Oberflächentemperatur eines Objektes ist, können Infrarotkameras
den
Temperaturverlauf berechnen und darstellen.
Die Thermographie nutzt das
Infrarotspektralband im Bereich von 2 µm bis 13 µm.
Da verschiedene Werkstoffe die Strahlungen unterschiedlich reflektieren, müssen
deren Emissionsgrade
berücksichtigt werden. Mittels thermographischer Messungen
können Temperaturdifferenzen von weniger als
einem Grad Celsius festgestellt
werden, ohne dass die Messobjekte berührt oder ausgeschaltet werden müssen.
Beispiel aus einer Freiluftschaltanlage:

Das linke Bild zeigt eine Sammelschienenverbindung
in einer Freiluftschaltanlage,
die rechte Aufnahme zeigt die gleiche Klemme, mit
einer Digitalkamera fotografiert.
Wo wird die Infrarot-Thermographie angewendet?
Die Thermographie wird zur Zustandsüberwachung
und Fehlersuche vor allem in folgenden Gebieten angewendet:
Elektrische Energietechnik
(Kontaktstellen)
Mechanische Systeme (Heissläufer)
Gebäude (Wärmeverluste)
Industrie
Medizin
Forschung und Entwicklung
In der der elektrischen Energietechnik werden vor
allem Schalt- und Verteilanlagen, Maschinen
(Transformatoren und Motoren) und
Installationen geprüft. Grundsätzlich kann die Thermographie
überall dort
eingesetzt werden, wo aufgrund von unterschiedlichen Temperaturen auf den
Zustand von Objekten geschlossen werden soll.
Wie kann man mit Infrarot-Thermographie Geld
sparen?
Fehler und Überlastungen gehören zu den
häufigsten Ursachen für Brände in elektrischen Anlagen.
Durch erhöhte
Übergangswiderstände erwärmen sich Bauteile, welche schliesslich zur Entzündung
brennbarer Materialien führen. Jährlich entstehen in der Schweiz durch Fehler an
elektrischen Geräten
und Anlagen rund 4800 Brände mit einem Schadenvolumen von
ca. CHF 80 Mio.
In Produktionsunternehmen entstehen durch Ausfälle schnell teure
Folgeschäden.
Mittels Thermographie können nicht nur anormale
Zustände frühzeitig detektiert werden,
bevor diese zu möglichen Bränden führen,
sondern:
Schäden werden vermieden,
Instandhaltungszyklen werden planbar,
die Verfügbarkeit der Anlagen wird grösser,
die Instandhaltungsprozesse können optimiert
werden,
die Komponentenlebensdauer wird verlängert,
die Messungen können im laufenden Betrieb und
unter Last durchgeführt werden,
die Wartungsarbeiten werden in kürzerer Zeit
erledigt,
und die Anlagensicherheit wird verbessert.
Was ist bei thermographischen Messungen zu
beachten?
Die Infrarot-Thermographie bietet viele Vorteile in der vorbeugenden
Instandhaltung und bei der Fehlersuche an Objekten. Folgende Punkte sind jedoch
zu berücksichtigen:
Da die Erwärmung fehlerhafter Bauteile oder
Verbindungen durch den sie durchfliessenden Strom
verursacht werden, müssen
diese Anlagen möglichst stark belastet sein, damit sich fehlerhafte
Anlagenteile genügend erwärmen. Dies ist insbesondere bei MS- und HS-Anlagen
zu beachten.
In Anlagen von Industrie, Gewerbe und Dienstleistung ist dies in
der Regel an normalen Betriebstagen der Fall.
Die Infrarot-Thermographie misst die
Oberflächentemperatur von Werkstoffen. Die Temperatur eines
schadhaften
Bauteils hinter einer Abdeckung wird nicht direkt gemessen. Die Strahlung
erwärmt unter
Umständen die Abdeckung und diese erhöhte Temperatur kann dann
erfasst werden.
Um die Temperatur am Ort des Fehlers zu messen, ist die
Abdeckung zu entfernen.
Im Freien sollten Messungen in der Dämmerung
oder in der Nacht durchgeführt werden.
Das direkte Sonnenlicht beeinflusst die Messungen.
Messungen an
Gebäuden müssen während der Heizperiode (Winter), also bei kalter Witterung,
durchgeführt werden.
Wie werden thermographische Messungen
durchgeführt?
Aus Erfahrung empfiehlt die Hofstetter
Energietechnik GmbH ein dreistufiges Vorgehen:
-
Vorbesprechung wird gemeinsam mit dem Kunden abgeklärt, welche
Anlagen gemessen werden und worauf geachtet werden muss. Dies betrifft vor
allem die Lastverhältnisse, das Organisieren von Zutritten in Räume und das
eventuelle Entfernen von Abdeckungen.
- DieMessungen mit der Wärmebildkamera werden häufig gemeinsam mit einem
Kundenvertreter durchgeführt, da dieser die Lokalitäten am besten kennt und
Zutritt zu den entsprechenden Räumen hat. Bei diesen Inspektionen werden durch
den Prüfenden weitere Instrumente für die Messung von Strom, Leistung und von
Oberwellen eingesetzt.
- Nach den Aufnahmen vor Ort werden die
Messungen analysiert und dem Kunden in Form eines schriftlichen Berichts abgegeben.
Darin sind auch die Vorschläge zur Problemlösung enthalten. Wir unterstützen
Sie bei der Behebung eventuell aufgedeckter Fehler gerne.
Warum thermographische Messungen durch die Hofstetter Energietechnik GmbH
durchführen lassen?
Wir verfügen über breites Wissen und langjährige
Erfahrung auf dem Gebiet der elektrischen Energietechnik,
sowohl in der Planung,
als auch in der Montage und in der Inbetriebsetzung von
Energieversorgungsanlagen.
Dies ermöglicht uns, die Messergebnisse kompetent zu
interpretieren und Ihnen bei eventuell aufgedeckten Mängeln optimale Lösungen in
Bezug auf Sicherheit und Kosten vorzuschlagen.
Wir verwenden Geräte des Marktführers FLIR für die
thermographischen Messungen und weitere Instrumente
von FLUKE, HIOKI und
Metrawatt für weitergehende Untersuchungen.
Wir sind als Kleinbetrieb flexibel und kostengünstig. Sie haben einen Ansprechpartner.
Wir haben Kunden, welche verantwortungsbewusste
Partner bei Ihrer anspruchsvollen Arbeit benötigen.